Rast eine Inflation auf uns zu?

Jan Perren, 12.8.21

«Die Inflation probt demnächst den Galopp»[1]. Gerade in den USA muss die Zentralbank langsam aber sicher die Zügel etwas anziehen. Aus Angst vor einer Rezession lockerte Präsident Biden das Portemonnaie auf stratosphärische Art und Weise. So geschah, was geschehen musste: Im Juni 2021 lag der Konsumentenpreisindex 5.4% über dem Niveau des Juni 2020. Dies bedeutet, dass es in diesem Jahr einen Preisanstieg (also eine Inflation) von über 5% gab! Was die höchste Zahl seit der Finanzkrise 08 darstellt, spaltet die Meinungen vieler Leute. Die einen sehen sich schon bald in einer immer stärker werdenden Preisteuerung, während die anderen das Ende bereits in Aussicht stellen. Der Chef des FEDs, (der Amerikanischen Zentralbank), zählt sich zu letzterer Gruppe – so hält er weiterhin an der lockeren Geldpolitik fest. Jedoch mit einem bitteren Nachgeschmack, so sei ihm doch auch «selber langsam unwohl».[2]

Doch was genau bedeutet das Ganze? Was hat es mit der Pandemie zu tun?  

Die grosse Pandemie war ein erheblicher Wirtschaftsschock. Sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite wurden stark getroffen. Negative Wirtschaftsentwicklungen standen an der Tagesordnung. Das Einzige beruhigende daran: Der Schock war komplett exogen, das Wirtschaftssystem an sich war eigentlich intakt. Nun verbessert sich die wirtschaftliche Situation seit einigen Monaten in langsamen Schritten – in manchen Ländern mehr, in manchen weniger. Dies ist grösstenteils möglich dank der lockeren Geld- und Fiskalpolitik der Staaten. Soll heissen: Die Zentralbanken senken die Zinsen und die Regierungen kurbeln die Wirtschaft durch hohe Eigenausgaben an. Leider können solche wirtschaftlichen Eingriffe überufern und ins andere Extrem fallen – so dass die Nachfrage zu stark ist und das Angebot nicht mehr mithält. Das ist eine Ursache für eine Preisteuerung. Ob diese bei der grossen Pandemie allerdings in eine langfristige Inflation verfällt, weiss niemand so genau.

Und wie sieht es in der Schweiz und in Deutschland aus?

«Die höchste Inflation seit 13 Jahren!» Was sich wie ein markanter Titel eines in den 90ern verfassten Zeitungsartikels anhört, ist Realität. Die Schweiz steckt in der schwersten Inflation seit über einem Jahrzehnt. Bevor ihr aber nun euer Geld zur Sicherheit in Dogecoin und Silberbarren umwandelt, schauen wir uns besser nochmal die Inflationsrate der Schweiz an: 0,7%. Also bisher gibt es noch keinen grossen Grund zur Sorge. Und Deutschland und Österreich? – 3.8% und 2.7%. Schon etwas auffallendere Zahlen, jedoch immer noch kein Anlass zur Massenpanik. Jedoch muss man dazu erwähnen, dass jede Inflation schleichend kommt. Was genau passieren wird, kann niemand wirklich sagen.[3]

Fazit

Dieser Artikel stellte sich zu Beginn die Frage, ob eine Inflation auf uns zurast. Die Antwort lautete: Man weiss es nicht. Das wirkt zunächst wie ein ernüchterndes Ergebnis. Jedoch kann man daraus einige Massnahmen ableiten: Einerseits weiss man, dass man das Panik schieben noch aufschieben kann. Andererseits zeigt dies ebenfalls auf, dass eine Inflation auch heute nicht unmöglich ist. Es ist also definitiv weise, sein Geld in alternative Investmentmöglichkeiten einzusetzen. CROWDLITOKEN bietet dabei eine sichere und hohe Rendite – perfekt für alle, welche ihr Geld nicht verzocken möchten, aber dennoch etwas alternative Renditeeinnahmen generieren wollen.


[1] https://www.diepresse.com/5941558/die-inflation-probt-demnachst-den-galopp

[2] https://www.nzz.ch/wirtschaft/steigende-inflation-in-den-usa-heikle-gratwanderung-des-fed-ld.1635622

[3] https://www.nzz.ch/wirtschaft/d-ch-usa-die-konsumentenpreise-beginnen-ueberall-zu-steigen-ld.1639294

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